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10.00 – 11:30 Uhr

Besuch der Flüchtlingsambulanz am UKE - Führung, Konzept und weitere Informationen


Treffpunkt pünktlich um 10 Uhr, Flüchtlingsambulanz für Kinder und Jugendliche, Ambulanzzentrum des UKE, Martinistraße 52, Geb. O44, Children for Tomorrow, 20246 Hamburg.
Aufgrund einer begrenzten Teilnehmer_innenzahl sind vorherige Anmeldungen erforderlich Anmeldung unter: gunter.groen@haw-hamburg.de


Ansprechpartner_Innen: Gunter Groen, Astrid Jörns-Presentati, Anne-Marie Gehrke

10.00 – 17.30 Uhr

Workshop für Analoge Fotografie


In diesem Workshop bekommt ihr eine Einweisung in die Welt der Schwarzweiß-Fotografie. Ihr werdet eigenständig Aufnahmen mit einem Schwarzweiß-Film machen und die dann im Fotolabor entwickeln und Abzüge erstellen. Das Ziel ist, es Euch mit dem Fotolabor vertraut zu machen, damit Ihr das Labor in Zukunft eigenständig nutzen könnt.

Referent: Sai-Kit Tsui
    Raum: 1.22/1.23


(Teilnehmer_Innenzahl begrenzt – bereits ausgebucht)

11.00 – 13.00 Uhr

GeldtransFAIR - zur entwicklungs- und sozialpolitischen Bedeutung internationaler Geldtransfers von Migranten in ihre Heimatländer


Auf der G8- Konferenz wurden Maßnahmen für den Umgang mit Migrantentransfers diskutiert. Doch was sind Migrantentransfers? Millionen von Menschen weltweit verlassen ihre Heimat auf der Suche nach einem besseren Leben, manchmal auch gezwungenermaßen, weil etwa ihr Leben in Gefahr ist, wie jetzt, während des Krieges in Syrien.
Ein Großteil der Migranten überweist regelmäßig Geld in ihre Heimatländer. Ein Thema, das bisher in der Sozialen Arbeit wenig Beachtung findet. Nach einer Präsentation über Fakten und Entwicklungstrends dieser „Entwicklungspolitik“ möchte ich gerne mit interessierten Menschen über dieses Thema diskutieren.
Referentin: Frauke Schneider
      Raum: ZG10

11.00 – 13.30 Uhr

Selbstschutz durch Prävention, Selbstbehauptung und Selbstverteidigung

 

Der Workshop ist in drei Teilbereichen - Prävention, Selbstbehauptung und Selbstverteidigung - aufgeteilt. Hierzu wird es jeweils einen kleinen theoretischen Input geben . Wir werden Situationen im öffentlichen Personennahverkehr, Selbstbehauptung verbal und nonverbal und effektive einfache Selbstverteidigungstechniken durchspielen. Mein Hauptziel ist es, möglichst viele praktische Übungen mit den Teilnehmern durchzuführen. Es sind keinerlei sportliche Vorkenntnisse notwendig, angenehm wäre es, wenn bequeme Kleidung getragen und evtl. Turnschuhe mitgebracht werden.
Referentin: Petra Hellstern
Raum: 1.19


Anmeldung unter: petra.hellstern@haw-hamburg.de 

13.30 – 17.00 Uhr

Flucht, Lager und Nationalismus am Beispiel des Lagers Nostorf/Horst
Zweiteiliger Workshop Teil 1:


Wie viele Menschen sind weltweit auf der Flucht? Wer gelangt nach Deutschland du was erwartet die Menschen dort? Was bedeutet Leben in „Gemeinschaftsunterkünften“? Und was haben die aktuelle Flüchtlingspolitik und Nation(alismus) miteinander zu tun?
Diesen und weiteren fragen wollen wir uns in dem Workshop widmen und uns dabei den drei Themen „Flucht, Lager und Nationalismus“ nähern.
Als Beispiel für die Unterbringung geflüchteter Menschen betrachten wir das Lager Nostorf/Horst.
Der Workshop richtet sich insbesondere an Menschen, die sich noch nicht eingehender mit dem Thema beschäftigt haben, sich aber gern weiter damit auseinandersetzen wollen.
Wir möchten euch einladen diese Themen mit uns in einer Mischung aus Kurzvorträgen und Reflexion unter die Lupe zu nehmen.
Es erwartet euch also kein 8-stündiger Frontalunterricht. ;-)
Zum Abschluss wollen wir die Frage besprechen inwiefern „Hilfe“ aber auch Widerstand möglich sind.

 

Damit wir gut miteinander arbeiten können, ist die Teilnehmendenzahl für unseren Workshop auf max. 20 Personen begrenzt. Meldet euch daher bitte bis zum 22.11. unter
Workshop_Lager@gmx.de an. So können wir besser planen. Wir freuen uns auf euch und einen spannenden Workshop!
Referent_Innen: Laura und Daniel von der Antira-Horst- AG
              Raum: 2.03

14.00 – 17.00 Uhr

„Entfremdung“ – was meint der Begriff?


Um diesen schillernden Begriff in den Griff zu bekommen, scheint es sinnvoll, unseren Vorverständnissen davon nachzugehen .Entlang der Struktur des Begriffs könnte die Diskussion folgender Fragen möglicherweise Klarheit schaffen: Wer/was entfremdet? Wer/was wird entfremdet? Wovon wird entfremdet? Im zweiten Abschnitt des Gesprächs könnte anhand von ausgewählten Texten der Marxsche Begriff der entfremdeten Arbeit einem Verständnis gegenüber gestellt werden, das „die (gesellschaftliche) Wirklichkeit“ als eine entfremdete bezeichnet. Worüber klären diese jeweils verschiedenen Verwendungen des gleichen Begriffs auf?
Referent: Rainer Homann
    Raum: 1.19

14.00 – 15.00 Uhr

Frauenspezifische Fluchtgründe im Asylrecht: der westliche Lebensstil


Klassische frauenspezifische Fluchtgründe, wie Zwangsheirat, Genitalverstümmelung, Vergewaltigungen, Zwangssterilisation und -abtreibung führen meist nur zum sog. Kleinen Asyl nach § 60 Abs. 1 AufenthG. Dasselbe gilt für den in der Rechtsprechung oft als frauenspezifischer Asylgrund akzeptierten „westlichen Lebensstil“. Die Ursachen hierzu stelle ich im Rahmen einer feministischen Analyse eines aktuellen Beispielfalles zur Diskussion.
Referentin: Prof. Dr. Angela Busse
      Raum: ZG10

15.00 – 15.45 Uhr

Sozialhilfeberatung als kooperative Dienstleistung - eine Herausforderung für die Soziale Arbeit ?


Die vornehmste Aufgabe der Sozialen Arbeit ist die Erweiterung der Handlungsoptionen des Ratsuchenden durch Beratung. Das Sozialhilferecht kann in dieser Hinsicht als „das Berufsgesetz“ der Sozialen Arbeit gelten. Der Vortrag zeigt den gesetzlichen Zusammenhang zwischen Beratungsleistung und Erschließung der sozialstaatlichen Hilfen. Er postuliert, dass in diesem Zusammenhang eine zentrale Herausforderung für die Beratung durch Sozialarbeiter liegt.
Referentin: Prof. Dr. Angela Busse
      Raum: ZG1

14:00- 16:00 Uhr

Wo sind all die Indianer hin? – Statusbericht zum täglichen Überlebenskampf einer ethnischen Minderheit und fast vergessenen Kultur am Existenzlimit in den USA


Verehrt, verfolgt, vertrieben, verraten, vernachlässigt, verkommen, verachtet, verelendet und fast vernichtet – Über das Leben, Leiden und Sterben des Lakotavolkes inmitten der USA.
Beim Stichwort „Indianer“ denken die meisten Leute an die „edlen Wilden“ vergangener Zeiten: Heldenfiguren ihrer Kindheit, denen sie sich inzwischen entwachsen fühlen. Doch sind Indianer wirklich nur ein Thema für Kinder und Fans von Westernfilmen? Was trug sich tatsächlich zu, als die europastämmigen und indianischen Volksgruppen auf dem nordamerikanischen Kontinent aufeinandertrafen? Und sind echte Indianer wirklich Geschichte oder gibt es sie auch heute noch? Was wurde aus ihnen? – Wer diesen und ähnlichen Fragen nachgeht, begibt sich auf die Spur eines entsetzlichen Verbrechens, eines Völkermordes, dessen dramatische Folgen bis in die heutige Zeit andauern. Am Beispiel der Lakota-Indianer, besser bekannt als „Sioux“, werden die katastrophalen Lebensumstände von Indianern in den USA aufgezeigt.Auf den Lakota-Reservationen sind Krankheit, Arbeitslosigkeit, Depression, kulturelle Entwurzelung, Hunger, Sucht, Siechtum, Kriminalität, Suizid und Tod in solch alarmierend hohem Maße anzutreffen, dass es kaum zu glauben ist, dass diese Reservationen sich inmitten eines florierenden Industrielandes befinden und dass seitens der US-Amerikanischen Regierung bislang kaum Bemühungen bestehen, diesen Missständen entgegenzuwirken. Aufgezeigt werden sollen Ursachen, Ausmaß und Umfang dieses fortbestehenden Problems, dem bislang sowohl national als auch international viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird. Anschließend ist zu überlegen, was getan werden kann, um dieses Volk wieder zu stärken und so vor dem endgültigen kulturellen und sozialen Untergang zu bewahren.
Referentin: Svenja Diederichs
      Raum: 4.08

15.00 – 17.30 Uhr


„Wir sind hier, weil ihr unsere Länder zerstört“ -

Zur Überwindung der Fluchtursachen aus der Wissenschaft.


"Ob im Fahrgastfernsehen, in den Schlagzeilen der üblichen Zeitungen oder im Internet, fast überall wird die „Flüchtlingskrise“ propagiert. Medial soll das Bild vermittelt werden, eine „Flüchtlingsbewegung“ würde unerwartet wie eine Welle über uns schwappen, die unsere Sozialstrukturen zu überlasten drohe. Die eigentliche Krise liegt aber ganz wo anders, als in den Menschen, die hier Schutz suchen. Um an dieser Krise und die daraus resultierenden Notlagen etwas zu ändern, wollen wir den Ursachen näher auf den Grund gehen.


In der Veranstaltung wollen wir daher mit Unterstützung des Sozialwissenschaftlers Prof. Dr. phil. Richard Sorg verstehen, welche Zusammenhänge zwischen den Widersprüchen bestehen und mit einem internationalen Blick den Ursachen der oberflächlichen Erscheinungen auf den Grund gehen: Was sind die Fluchtursachen? Welche Interessen stehen hinter den Kriegen? Welche Rolle spielt Deutschland im internationalen Kontext? Und: Wie können wir aus den Wissenschaften, aus unserem Studium zu einer Überwindung des Elends beitragen?"


Diskussionsveranstaltung mit dem Sozialwissenschaftler Prof. Dr. Richard Sorg
Raum: Kontrabar

ab 18:00 Uhr

FLUCHTPUNKTE
Migration, Flucht, Ankommen, Willkommen – was bedeutet das für Sie? Mit Playbacktheater bringen wir Ihre Erfahrungen auf die Bühne

 

Bilder, Schlagzeilen, Berichte, öffentliche und private Diskussionen, Aufrufe zur Hilfe, direkte Begegnungen mit Geflüchteten im Stadtteil, am Bahnhof, in Sammelunterkünften, Erlebnisse als unterstützende Professionelle und/oder Ehrenamtliche – wir alle begegnen dem Thema ‚Flucht‘ täglich auf vielfache Weise. Nicht selten sind Migration und Flucht Teil unserer eigenen (Familien-)Geschichte. Häufig sind wir aufgefordert, Positionen anderer zu beurteilen, selbst einen Standpunkt zu beziehen und in Aktion zu treten, zu einer „Willkommenskultur“ beizutragen. Aber wo stehen wir eigentlich im Moment und was hat uns dahin gebracht? Was haben wir gesehen und gehört? Welche Erlebnisse und Begegnungen haben uns berührt? Wir spielen, was Sie uns erzählen Playbacktheater schafft einen Raum für ganz persönliche Erfahrungen und Gefühle zu kleinen ebenso wie zu großen Themen. Gedanken, Eindrücke, kurze Erlebnisse oder ganze Geschichten, die uns im Alltag widerfahren sind, können mit dem Zauber des spontanen Theaters auf die Bühne gebracht werden: sorgsam, überraschend, ermutigend, frech und mitfühlend. Und immer mit Respekt. Jeder erzählte Moment ist passend und hat Platz in dem Faden, den Publikum und Spieler_innen gemeinsam spinnen. Verschiedene Aspekte eines Themas werden greifbar gemacht, auf den Punkt gebracht und miteinander geteilt. So kann ein einzigartiges Gewebe von Verbundenheit entstehen, das auch Unterschiedlichkeiten trägt.

 

Wir, die Playbacktheatergruppe an der HAW, laden Sie im Rahmen der Projektwoche zum Zuhören, Erzählen und Zuschauen herzlich ein:

 

Am Mittwoch, den 25.11.15 von 18.30 bis 20.00
Uhr in Raum 0.18, HAW, Alexanderstr. 1

 

Mit Gesprächen und Austausch über das Erlebte lassen wir den Abend bei Getränken und Snacks gemeinsam ausklingen.
Eintritt frei – Spenden willkommen.

 

Mehr über Playbacktheater
Diese interaktive Form des Improvisationstheaters wurde 1975 in den USA von Jonathan Fox, Psychodramatiker und Theatermann, begründet und in Zusammenarbeit mit der neuseeländischen Musiktherapeutin Jo Salas weiterentwickelt.
Näheres unter
www.playbacknet.org
und www.playbacktheaternetzwerk.de/playbacktheater.html
Ansprechpartnerin: Annita Kalpaka


Aufgrund der räumlichen Kapazitäten sind die Plätze bei der Aufführung begrenzt



Raum: 0.18 // Es stehen nur begrenzt Plätze zur Verfügung!