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11.00 – 12.30 Uhr

Musikalische Improvisation // Jam-Session


Eingeladen sind alle, die Lust haben in erweiterter
Bandbesetzung psychedelische und repetitive Musik zu
improvisieren. Zur Verfügung stehen die Instrumente
Schlagzeug, Bass, Gitarre, Synthie, Marimba und Steel-Drum.
Sänger_innen und Zuhörer_innen sind natürlich ebenfalls
willkommen.
Ansprechpartner: Peter Tiedeken
Raum: 0.23

15.00 - ca. 20.00 Uhr


Kunst und gesellschaftliche Transformationen

– Kritik und Kunst zwischen Widerstand und Anpassung


Positionen "radikaler" Kunst und ein Besuch (Eröffnung) der Ausstellung von Pjotr Pawlenski (Erste Retrospektive). Radikale Darstellungen und Haltungen der Kunst greifen in gesellschaftliche Diskurse ein. Werden gesellschaftliche Prozesse durch radikale Kunst angestoßen, werden manche verhindert? Welche Grauzonen werden unsichtbar gemacht, welche offenbar? Können diese Positionen anschlussfähig sein?
Wer bedient sich der Kritik "avantgardistischer" Kunst? Mit (radikalen) Positionen verschiedener KünstlerInnen zu gesellschaftlichen Belangen (Marina Abramović, Tania Bruguera, Teresa Margolles, Sanatiago Sierra, Stelarc, Flatz, Zentrum für politische Schönheit u.a.) und Diskussion nähern wir uns dem Thema an. Abfahrt von der HAW zur Ausstellungseröffnung und dem Gespräch zwischen Pjotr Pawlenski und Hamburger Punk-Urgestein Ted Gaier: 17:30 Uhr. Im Folgenden der Einführungstext von Kampnagel. Inwieweit trifft diese Einordnung zu? Ist die Einordnung möglicherweise fokussiert auf eine vermeintlich "europäische, kritische Avantgarde"? Die zudem sehr häufig durchaus neoliberale Prozesse transformierend forcierte und forciert - Stichwort für Hamburg: "Kreativwirtschaft"? Existieren keine anderen "Avantgardes"? Welche Verdrängungs- und Ausblendungsprozesse "passieren"? Die Fragen betreffen nicht künstlerische Belange; sie betreffen soziale Belange.


Kampnagel: „Die Bilder von Pawlenskis Aktionen gingen um die Welt: Er nähte sich den Mund zu ... und schnitt sich auf dem Dach der Botinskij-Psychiatrie ein Ohrläppchen ab. Drastisch und lang geplant sind die Performances, radikal einfach ihr Aufbau. Die Reaktionen der russischen Gerichte, Medien und Öffentlichkeit sind maximal vehement – und als Antworten der Autorität Teil von Pawlenskis Kunst. …"
Weitere Informationen:
http://www.kampnagel.de/de/programm/figures-of-silence/


Keine TeilnehmerInnenbegrenzung Keine Kosten
Referent und Ansprechpartner: Georg Brandt
Raum: 1.29