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9.30 – 11.00 Uhr

Ressourcenorientierte Bedarfsanalyse in Flüchtlingsunterkünften: Zwischenbericht aus und Peer-Feedback zu einem Lehrforschungsprojekt im Bachelorstudiengang Gesundheitswissenschaften


In der Veranstaltung werden in einem ersten Schritt das Studiendesign und die Zwischenergebnisse aus der ExpertInnen-Befragung vorgestellt. In einem zweiten Schritt können die Teilnehmenden mittels Peer-Feedback eine Rückmeldung zu Vorgehen und Ergebnissen aus der Perspektive der Sozialen Arbeit geben. Abschließend freuen wir uns auf eine anregende Diskussion!


Referentin: Joana-Roos-Bugiel, HAW Hamburg, Dep. Gesundheitswissenschaften
Ansprechpartnerin: Maike Schröder
Raum: ZG10

10.00 – 11.00 Uhr

Vorbesprechung des Besuchs der Flüchtlingsambulanz am UKE - Führung, Konzept und weitere Informationen


Treffen zur Vorbesprechung des Besuches in der Flüchtlingsambulanz am UKE. Der Besuch der Ambulanz findet am Mittwoch, 25.11.2015 um 10 Uhr statt.
Aufgrund begrenzter Teilnehmer_Innenzahl sind vorherige Anmeldungen erforderlich.


Anmeldung unter: gunter.groen@haw-hamburg.de
Ansprechpartner_Innen: Gunter Groen, Astrid Jörns-Presentati, Anne-Marie Gehrke
Raum: 4.08

10.00 – 14.00 Uhr

Die ökonomische Theorie von Marx - umstritten und geschätzt zugleich?


Zu den Haupteinwänden, die gegen die ökonomische Theorie von Karl Marx angeführt werden, gehört es, ihr „Ökonomismus“ vorzuwerfen: Marx habe den Menschen einseitig nur als Materialisten bestimmt und nicht als ein soziales Wesen. Dieser Vorwurf wird durchaus auch von solchen Theoretikern geteilt, die sich zugleich positiv auf die Marxsche Lehre berufen, wie etwa Pierre Bourdieu, der den Kapital- oder den Klassenbegriff soziologisch zu erweitern suchte („soziales Kapital“, „Habitus“).
Anhand ausgewählter Textpassagen wollen wir diskutieren, was es mit solchen Ergänzungen und Korrekturen von Marx auf sich hat.


Referent_innen.: Jutta Hagen, Knut Hinrichs
Raum: 2.03

11.00 -14.00 Uhr

Ankunft in Hamburg? - Zur Situation von Flüchtlingen in Hamburg


Ansprechpartnerin: Carmen Gransee

Raum: 1.19

im Anschluss: 11.00 – 12:30 Uhr

Filmvorführung: persona non data.
Dorothea Carl, D 2014, 82 min, OmU

Vierzehn Menschen erzählen die Geschichte ihrer Flucht aus der Heimat. Zu Fuß, in Booten, mit Fluchthelfern, fortgejagt von Krieg, Giftgas, Folter, Angst und Hunger. Manche sind noch Kinder, stark durch den Mut der Verzweiflung. Sie werden begleitet von Hoffnungen und Wünschen. Ihre persönlichen Geschichten und Erlebnisse von der Ankunft in Hamburg, im Landkreis Pinneberg, in Containerunterkünften, von ihren schlaflosen Nächten und den Opfern, die der Papierkrieg von ihnen fordert, mischen sich mit dem Raum einer Bannung, in dem sie Erfassungen, Handlungsbeschränkungen und Kontrollen ausgesetzt sind. Nicht selten, um schnell oder vielleicht erst nach Jahrzehnten wieder zurückgeschickt zu werden. Der Film erzählt durch Interviews von individuellen Kämpfen und visualisiert den Bannraum durch filmische Mittel.


Raum: R. 1.19

im Anschluss: 13.00 - 14.00 Uhr

Podiumsdiskussion mit der Regisseurin, Jugendlichen, die im Film mitgewirkt haben und geladenen Gästen aus der Flüchtlingshilfe
Alle sind herzlich eingeladen!


Raum: 1.19

11.00 - 13.30 Uhr

Mehr als Mama, Papa, Kind - Pluralisierung von Familienformen in der Gegenwartsgesellschaft


Jochen König hat zwei Kinder von drei Frauen. Klingt komisch, ist aber so. Nach der Geburt seiner ersten Tochter blieb der Sozialarbeiter zuhause und ist seitdem als ihre "Mama" Hauptverantwortlicher für Kind, Küche und Klischeebruch. Sein aktuelles Buch "Mama, Papa, Kind? Von Singles, Co-Eltern und anderen Familien" beschäftigt sich mit der Pluralisierung von Familienformen. Der Autor gibt in dieser Veranstaltung Einblicke in sein ungewöhnliches Familienmodell, dabei sollen auch strukturelle Voraussetzungen und Familienleitbilder, die die Gestaltungsmöglichkeiten verschiedener Familienmodelle beeinflussen, beleuchtet werden. Dies soll nicht in Form eines Frontalvortrags geschehen, sondern wie im vergangenen Semester in einem wechselseitigen Austausch und einer hoffentlich lebendigen Diskussion. Wer schon immer mal wissen wollte, was heute jenseits von MamaPapaKind an Familie denkbar und möglich ist, ist herzlich willkommen!


Referent: Jochen König
Ansprechpartnerin: Lisa-Marie Klinger
Raum: 2.08

11.00 – 13.00 Uhr

Kunst und Demenz


Die Künstlerin und Filmemacherin Stefanie Ritter zeigt den Film „ Ich denke schon weiter“, welcher die Alzheimer erkrankte Hilli Sieveking begleitet. Der Film zeigt in respektvollen Bildern den Verlauf der Erkrankung Alzheimer, die Höhen und Tiefen, die Traurigkeit und Freude. Die Autorin Astrid McCornell liest aus ihren Büchern „ Wo sich Huhn und Eule gute Nacht sagen“ und „ Wenn Huh und Eule in die Ferne schweifen“. Mit den Geschichten von Huhn und Eule lernen Sie, Brücken in die Welt der Demenz Erkrankten zu schlagen. Erleben sie, wie Aktivierung gelingt und wie künstlerisches Arbeiten auf Demenz Erkrankte wirkt.


Referentinnen: Astrid McCornell und Stefanie Ritter
Raum: 5.08

11.00- 13.00 Uhr

Der Malort nach Arno Stern - Ein Raum für die natürliche Spur


Das Malspiel ist ein von Arno Stern erfundenes Spiel, welches Kinder und Erwachsene jeden Alters einlädt, sich genussvoll vom schöpferischen Tun leiten zu lassen. Im geschützten Malort, in dem Wertung und Deutung von Bildern ausgeschlossen sind, wird die gemalte Spur nicht mit einer Erwartung verbunden. Was entsteht ist das unbeschwerte Malspiel, welches Kinder und Erwachsene von hemmenden Vorurteilen befreit. Jeder Mensch kann diesem Spiel folgen und allein aus der Quelle seiner organischen Erinnerung schöpfen. Es ist ein genussvolles Erleben von Farbe, Spiel und Gemeinsamkeit. Der Kunsttherapeut und Heilpraktiker Uwe Schorb arbeitet seit einigen Jahren mit Begeisterung und einer großen Überzeugung in seinem Malort in Hamburg nach Arno Stern. Gemischte Gruppen können wöchentlich das Malspiel genießen. Von seiner Arbeit berichtet er gerne. Inhalte des Vortrages:
•Einführung in das Malspiel nach Arno Stern anhand von Bildbeispielen.
•Die Haltung gegenüber den Äußerungen der Kinder.
•Der besondere Ort, in dem das Malspiel statt findet.
•Offene Fragen


Referent: Uwe Schorb
Raum: 0.23

14.30 – 16.00 Uhr

Esperanto - die bessere Brückensprache? - Über die internationale Sprache Esperanto als alternativen Weg zum Abbau von Sprachbarrieren in der interkulturellen Kommunikation


Laut Schätzungen existieren auf der Welt etwa 4000 bis 8000 verschiedene Sprachen, weit mehr als jeder einzelne Mensch erlernen könnte. Durch die zunehmende globale Vernetzung und Häufigkeit der Zusammenkunft von Menschen aus verschiedenen Regionen und Kulturen ergibt sich die Notwendigkeit einer gemeinsamen kommunikativen Ebene. Hierbei denken die meisten Leute sofort an Englisch wegen dessen großer Verbreitung in der heutigen Zeit. Doch ist Englisch alleine dadurch wirklich die ideale Brückensprache?
Diese Veranstaltung dient der Vorstellung der leicht zu erlernenden, politisch, geografisch und kulturell unabhängigen Plansprache Esperanto als mögliche Alternative. Geboten wird ein kurzer Überblick über die Geschichte und grammatikalische Struktur der Sprache einschließlich Vokabel- und Satzbeispielen. Vor- und Nachteilen von Esperanto als interkulturelles Kommunikationsmittel werden aufgezeigt und diskutiert. Zudem werden verschiedene Möglichkeiten für die Aneignung der Sprache in Eigeninitiative aufgezeigt.


Referent_innen: Jürgen Wulff, 1. Vorsitzender des Vereins Esperanto Hamburg e. V. und Svenja Diederichs
Raum: ZG10

15.30- 17.30 Uhr

Sexualität und Behinderung - wie geht das?


Menschen mit Behinderung wird häufig die Möglichkeit sexueller Selbstbestimmung verwehrt. Die Beratung und Assistenz durch Fachkräfte ist oft durch Unsicherheiten und strukturelle Bedingungen erschwert. Im Rahmen dieser Veranstaltung möchten wir euch die aktuellen Entwicklungen hin zu einer sexualfreundlichen Behindertenhilfe vorstellen und zur Diskussion einladen.
Wir hoffen auf einen spannenden Austausch.


Referentinnen: Leila Rüber, Katharina Kipper-Benecke
Raum: 2.03

16.30 – 18.30 Uhr

Trauma und Flucht


Krieg, Verfolgung und Flucht hinterlassen weitreichende Folgen und tiefe Wunden bei den Betroffenen. Die unsichere und stressvolle Situation u.a. in den Zentralen Erstaufnahmen für Flüchtlinge stehen einer Stabilisierung und möglicher Bewältigung traumatischer Erlebnisse und der zum Teil extremen Gewalterfahrungen entgegen bzw. werden durch sie erheblich erschwert. Gleichzeitig gibt es eine große Bereitschaft sowohl seitens der MitarbeiterInnen der Sozialen Arbeit als auch der vielen engagierten Ehrenamtlichen die Betroffenen in dieser Situation zu unterstützen und passende Angebote zu entwickeln.
Was bedeuten traumatische Erlebnisse im Flüchtlingsdasein insbesondere für Kinder, Jugendliche und ihre Familien? Was ist ein traumatisches Erlebnis, was ist ein Trauma? Wie zeigen sich chronische Traumastörungen und welche Auswirkungen haben sie möglicherweise hier im Alltag?
Was sollte vor diesem Hintergrund bei der Angebotsgestaltung besonders berücksichtigt werden? Wie und wo kann psychosoziale Unterstützung ansetzen und können Ehrenamtliche oder Sozialarbeit traumatisierten Flüchtlingen zur Seite stehen? Was stabilisiert, fördert Selbstbestimmung und Handlungsfähigkeit und ist hilfreich?
Wie kann ich in der Arbeit mit traumatisierten Menschen unter prekären Rahmen-bedingungen auch gut für mich selber sorgen, um der Gefahr von Ohnmachtsgefühlen, eigener Hilflosigkeit und Überforderung zu begegnen?

 

Referentin: Pia Heckel
Ansprechpartnerin: Tanja Chawla
Raum: 4.08

17.00- 20.00 Uhr

Sexualpädagogische Arbeit mit Jugendlichen


Pädagog_innen sind in ihrem Arbeitsalltag auf vielfältige Weise mit Fragen zur Sexualität konfrontiert. Nicht immer ist es einfach, die richtigen Antworten parat zu haben und professionell zu reagieren. Was beschäftigt Jugendliche heute rund um Körper, Beziehung, Sexualität, Verhütung, Schwangerschaft, Schwangerschaftsabbruch, sexuelle Orientierung und Identität? In dem Workshop geht es darum, wie wir Jugendliche auf ihrem Weg zu einer selbstbestimmten Sexualität unterstützen können. Die Sexualpädagogin berichtet anschaulich und praxisbezogen aus ihrer Arbeit mit Jugendlichen. Mit lebendigen Methoden werden verschiedene Aspekte sexualpädagogischen Handelns beleuchtet.
Teilnehmer_Innenzahl: Max. 20 Leute, Anmeldung unter tanja.chawla@haw-hamburg.de


Anmeldung unter: tanja.chawla@haw-hamburg.de


Referentin: Johanna Splettstößer, Familienplanungszentrum e.V.
Raum: 1.19